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„Sie machen sofort älter“: 5 Frisuren, die laut Friseurinnen ab 50 vermieden werden sollten.

Frau lächelt im Friseursalon, während Stylist ihr Haar frisiert; Spiegel, Bürsten und Pflanzen im Hintergrund.

Die Frau im Salonstuhl betrachtete ihr Spiegelbild so, wie man jemanden anschaut, den man auf einem alten Foto fast wiedererkennt. Ihre Farbe war frisch, die Haut sah gut aus … und doch schrie etwas im Spiegel „älter“, als sie sich innerlich fühlte. Ihr Haar war perfekt in eine runde, steife Föhnfrisur gelegt. So eine, die ihre Mutter früher immer wollte.

Die Stylistin hinter ihr – Mitte 40, ein Tattoo lugte unter dem Ärmel hervor – legte den Kopf schief. „Wissen Sie“, sagte sie sanft, „Ihre Frisur tut Ihnen keinen Gefallen. Sie ist ein bisschen … omahaft.“

Das Wort hing in der Luft. Nicht böse. Einfach wahr.

Sie lachte verlegen und fragte: „Und was genau lässt Haare denn ‚omahaft‘ aussehen?“

Die Friseurin lächelte. „Fünf Dinge, die Frauen ab 50 meiner Meinung nach ruhig weglassen dürfen.“

Was sie als Nächstes aufzählte, war hart, praktisch … und seltsam befreiend.

1. Die „Helm“-Föhnfrisur, die sich nie bewegt

„Helmhaar“ ist diese ultrafeste, runde Frisur, die sich nicht bewegt – selbst nicht bei starkem Wind. Festgesprühtes Haar, jede Locke identisch, der Pony nach innen gerollt wie ein Vorhang. Von vorn kann es geschniegelt wirken. Von der Seite können in einem Schlag zehn Jahre dazukommen.

Ab 50 werden die Gesichtszüge weicher. Wenn das Haar zu steif und zu rund wird, wirkt das ganze Gesicht schwerer und müder. Es glättet den Ausdruck, statt ihn zu rahmen. Das Urteil der Friseurin ist eindeutig: Bewegung ist Jugend, Steifheit ist Sofort-Altern.

Das verräterische Zeichen? Wenn Sie Angst haben, Ihr Haar anzufassen, weil Sie sonst „die Form ruinieren“, sind Sie wahrscheinlich im Helm-Bereich.

Eine Londoner Friseurin, mit der ich sprach, nennt es „Hochzeitsgast-Frisur … jeden einzelnen Tag“. Sie erzählte von einer Kundin, 62, die jeden Freitag für denselben Rundbürsten-Föhnlook kam: hohes Volumen am Oberkopf, nach innen gedrehte Spitzen, zu Tode gesprüht. Ein Statussymbol aus den 80ern.

Die Kundin klagte, sie sehe älter aus als ihre Kolleginnen – obwohl sie Sport machte und moderne Kleidung trug. Nach einem langen Gespräch reduzierte die Stylistin das Volumen am Oberkopf, setzte leichte Stufen und hörte auf, die Spitzen nach innen zu drehen. Sie trockneten mit mehr Luftstrom und weniger Zug, kneteten danach etwas Creme ein.

Die Veränderung war verblüffend. Gleiche Frau, gleiche Farbe – aber plötzlich sah sie aus wie jemand, der eine Yogamatte besitzt, nicht wie jemand mit einem Set heißer Wickler.

Es gibt einen simplen Grund, warum Helmhaar älter macht: harte Formen betonen jede Linie. Eine starre, runde Silhouette schafft einen Rahmen, der nicht dazu passt, wie wir uns tatsächlich bewegen oder sprechen. Außerdem schreit sie „aufwendig“ – im altmodischen Sinn des Wortes.

Sie brauchen keine wilde Strandmähne, um modern auszusehen. Ein glatterer Föhnlook kann trotzdem zeitgemäß wirken, wenn die Spitzen freier sind, das Deckhaar nicht so aufgeplustert und das Finish eher „anfassbar“ als lackiert. Haar, das sich mit Ihrem Gesicht bewegt, lässt Ihre Mimik wieder lebendig wirken.

Denken Sie weniger „TV-Nachrichtensprecherin 1997“, mehr „Französin, die nach einem Cafébesuch mit einem Kaffee zu viel hinausgeht“. Genug Politur, um geschniegelt zu wirken – aber nicht so viel, dass es wie ein Helm aussieht.

2. Die harte, dunkle Einheitsfarbe, die das Gesicht auslaugt

Eine weitere große Alterungsfalle ab 50 ist das Festhalten an diesem intensiven, einfarbigen Dunkelbraun oder Schwarz, das man mit 30 getragen hat. Auf einem kleinen Handybildschirm wirkt es oft knackig. Im echten Leben erzeugt es häufig einen harten Kontrast zu heller werdender Haut und silbrigem Ansatz.

Friseurinnen sehen das ständig: Frauen haben Angst, „blass“ auszusehen, und drehen die Farbtiefe noch weiter hoch. Das Ergebnis kann das Gegenteil von jugendlich sein. Je dunkler der Block, desto sichtbarer werden jede Linie, jeder Schatten und jede Augenringe.

Die Friseurin, mit der ich sprach, nennt es „Schuhcreme-Farbe“ – flach, zu deckend, ohne Lichtspiel. Ihre Faustregel: Ab 50 ist Mehrtonigkeit schmeichelhafter als Monochrom.

Sie erzählte mir von Marta, 58, die mit schwarz gefärbtem Drogerie-Box-Dye und einem müden Ausdruck kam. „Ich sehe aus, als hätte ich eine Perücke auf“, sagte Marta. Und sie hatte nicht Unrecht. Das Schwarz war so kompakt, dass es auf ihr lag wie ein Hut.

Statt sofort blond zu werden, hellte die Stylistin die Farbe nur ein bis zwei Nuancen auf und setzte dann weiche, sehr feine Highlights um das Gesicht. Ein paar kühlere Strähnen an den Schläfen verschmolzen mit Martas natürlichem Silber. Insgesamt blieb der Look dunkel – aber mit Tiefe und Glow.

Drei Monate später schickte Marta ein Selfie. Gleicher Haarschnitt, gleiche Garderobe – und doch wirkten ihre Wangenknochen höher, die Augen heller. Kein Filler. Nur weniger Block und mehr Nuance.

Die Logik ist einfach: Mit zunehmendem Alter verliert die Haut Kontrast. Haar in der tiefen Teenager-Dunkelheit kann neben weicheren Untertönen künstlich wirken. Und starke, deckende Dunkeltöne lassen jede graue Ansatzkante laut nach Aufmerksamkeit rufen.

Zu einer etwas helleren Basis mit Mikro-Highlights oder Lowlights zu wechseln heißt nicht „blond werden“. Es heißt, Licht wieder zuzulassen. Denken Sie daran wie an eingebautes Soft-Focus – besonders im Bereich des Gesichts.

Trotzdem kann es Angst machen, die Box-Farbe loszulassen. Dieses monatliche Ritual im Bad gibt Kontrolle. Aber zu starke Farbe ist wie der falsche Foundation-Ton: Menschen sehen zuerst den Widerspruch, bevor sie Sie sehen.

3. Die enge Dauerwelle und zu stark gesetzte Locken

Die dritte „Oma“-Falle: die enge, gleichmäßige Dauerwelle, bis zum letzten Zentimeter durchgelockt. Für manche Frauen gehört diese Dauerwelle seit den Zwanzigern zur Identität. Aber auf Haar, das inzwischen feiner oder fragiler ist, kann eine harte Dauerwelle spröde und altmodisch wirken.

Kleine, gleichmäßige Locken ohne Variation lassen das Gesicht kleiner wirken. Sie schaffen Volumen an der falschen Stelle – nach außen statt nach oben oder um die Wangenknochen. Dieser Ballon-Effekt kann zarte Gesichtszüge überladen und die ganze Silhouette kürzer erscheinen lassen – im Spiegel wie auf Fotos.

Das Urteil der Friseurin: Wenn Ihre Locken überall am Kopf perfekte kleine Spiralen bilden, ist es vielleicht Zeit, neu nachzudenken.

Eine Kundengeschichte, die sie erzählte, war schmerzhaft nachvollziehbar. Eine 65-jährige pensionierte Lehrerin kam stolz mit ihrer Dauerwelle, die sie „alle sechs Monate, ohne Ausnahme“ machen ließ. Die Locken waren winzig und gleichförmig, festgesprüht zu einem dichten, frizzigen Halo.

Sie war nicht bereit, Locken aufzugeben. Also schlug die Friseurin eine weichere, moderne Alternative vor: eine lockerere Wellen-Dauerwelle, größere Wickler und einen Schnitt, der Gewicht aus den Spitzen nimmt. Es kamen deutlich mehr feuchtigkeitsspendende Produkte zum Einsatz, und statt unter der Trockenhaube zu sitzen, ließ man das Haar an der Luft trocknen.

Als sie acht Wochen später zum Nachschneiden wiederkam, hatten alle Freundinnen gefragt, ob sie „etwas im Gesicht gemacht“ habe. Hatte sie nicht. Ihre Locken waren einfach größer, weniger frizzig und weniger „Pudel“, mehr „weiche Wolke“.

Die „Wissenschaft“ dahinter ist simpel. Enge Locken reflektieren Licht so, dass Frizz und unruhige Struktur betont werden. Sie verkürzen außerdem die optische Haarlänge und ziehen alles nach oben. Bei einer 25-Jährigen kann das verspielt wirken. Bei einer 60-Jährigen kann es, ohne den richtigen Schnitt und die richtigen Produkte, schnell karikaturhaft werden.

Lockerere Locken oder Wellen, mit sanften Stufen geschnitten, liegen näher am Kopf und erzeugen einen liftenden Effekt um die Gesichtsmitte. Feuchtigkeit ist hier entscheidend. Trockene, dauerwellengeschädigte Locken wirken immer älter. Weichheit – in Form und Haptik – ist Ihr bester Verbündeter.

Und ja: Das bedeutet manchmal weniger Salon-Dauerwellen, mehr Lufttrocknen zu Hause und etwas Creme. Seien wir ehrlich: Niemand macht das wirklich jeden Tag – aber selbst kleine Änderungen in der Lockenroutine können Sie weit weg von „Oma“-Territorium bringen.

4. Der kurze, kantige Schnitt: nur Ecken, keine Weichheit

Es gibt einen bestimmten Kurzhaarschnitt, den man in Wartezimmern und an Supermarktkassen oft sieht: hinten sehr kurz, an den Seiten eckig, vielleicht ein dicker Pony, der einfach so sitzt. Praktisch? Absolut. Schmeichelhaft ab 50? Nicht immer.

Ein kantiger Kurzschnitt kann die Kieferlinie härter wirken lassen, Hängebäckchen betonen und den Hals kräftiger erscheinen lassen. Außerdem bleibt kaum Raum für die sanfte Bewegung, um die modernes kurzes Haar heute kreist. Die Friseurin sagte, sie müsse Frauen oft die Schnitte „entboxen“ – Weichheit und Kurven herausarbeiten und einen Pony andeuten, der nicht wie ein Lego-Teil wirkt.

Kurzes Haar kann ab 50 fantastisch aussehen. Das Problem ist nicht die Länge. Es ist die Geometrie.

An einem verregneten Dienstag sah ich, wie eine 70-jährige Frau mit genau so einem kantigen Schnitt Platz nahm. Sie fasste immer wieder an den Hinterkopf und erklärte, sie wolle es „richtig kurz und ordentlich, wie immer“. Ihre Stylistin stellte eine andere Frage: „Wie möchten Sie sich fühlen, wenn Sie in den Spiegel schauen?“

Sie hielten den Nacken kurz, weil sie die Pflegeleichtigkeit mochte. Aber die Seiten wurden verjüngt statt gerade abgeschnitten, mit etwas Schwung Richtung Wangenknochen. Der schwere Pony wurde zu einem weichen, leicht stückigen Pony, der auch zur Seite getragen werden konnte.

Als sie am Ende ihre Brille aufsetzte, blinzelte sie überrascht. Gleiche Länge – aber nicht mehr diese strenge „Schulsekretärinnen“-Form. Plötzlich sah sie aus wie eine Großmutter, die sich spontan mit Rucksack in ein Flugzeug setzen könnte.

Die „Mathematik“ dahinter ist subtil, aber stark. Harte Ecken plus gerade Linien am Kiefer erzeugen einen visuellen Rahmen, der Aufmerksamkeit auf Absacken oder Fülle lenkt. Weiche Kanten, kleine Flips oder sogar ein Micro-Pony brechen das auf.

Der Trick: nach Textur und Weichheit fragen, nicht nur nach „kurz hinten und an den Seiten“. Wörter wie „tapered/auslaufend“, „stückig“, „weich um die Ohren“, „Bewegung am Oberkopf“ sind im Salon Gold wert. Ein moderner Crop hat fast immer etwas Längenvariation, selbst wenn er von außen simpel wirkt.

Und ja: Sie dürfen Haare wollen, die einfach sind – kein tägliches Kunstprojekt. Das Ziel ist nicht mehr Aufwand. Es ist ein klügerer Schnitt, der mit Ihrem Gesicht von heute funktioniert, nicht mit dem auf Ihrem Büroausweis von 1995.

„Ich habe 30-Jährige mit Oma-Schnitten gesehen und 75-Jährige mit Rockstar-Bobs. Es geht darum, ob Ihr Haar wie eine Entscheidung wirkt, die Sie jetzt treffen – oder wie eine Gewohnheit, die Sie nie hinterfragt haben.“

  • Bitten Sie Ihre Stylistin bei jedem Termin um ein kleines Update statt um eine komplette Verwandlung.
  • Bringen Sie Screenshots von Haaren an Frauen in Ihrem Alter mit – nicht von Teenagern auf TikTok.
  • Achten Sie mehr darauf, wie sich das Haar bewegt, als darauf, wie es auf einem unbewegten Foto sitzt.

5. Der „gelegt“-Look: Wickler, viel Spray und eingefrorene Ponys

Da ist auch dieses klassische Salonritual: Wickler, Trockenhaube, toupieren, sprayen, wiederholen. Man geht raus und fühlt sich größer, ein bisschen versiegelt, als würde man zu einer Hochzeit aus einem Magazin von 1992 fahren.

Zu besonderen Anlässen kann das immer noch Spaß machen. Jeden Tag kann es Sie in einem visuellen Zeitloch festhalten. Gestecktes/gelegtes Haar – besonders mit einem starren Pony – schafft eine Lücke zwischen dem, wer Sie heute sind, und dem, wie die Welt um Sie herum tatsächlich aussieht. Es flüstert „aus der Zeit gefallen“, bevor Sie überhaupt sprechen.

Wir alle kennen den Moment, in dem man sich im Schaufenster sieht und denkt: „Das kann doch nicht sein, wie mich andere sehen.“ Gelegtes Haar verstärkt diese Entfremdung.

Eine Kundin sagte der Stylistin, sie fühle sich nach dem Salon jedes Mal „aufgebrezelt und alt“. Das Ritual hatte sich seit 20 Jahren nicht geändert: gleiche Wickler, gleiche heiße Trockenhaube, gleiche Haarspray-Wolke, die sie husten ließ. Aus Gewohnheit machte sie einfach mit.

Diesmal schlug die Friseurin vor, mit Rundbürste zu föhnen und mit einer leichten Creme zu finishen. Keine Wickler. Der Pony wurde geglättet, aber flexibel gelassen, nicht zu einem Halbmond festgesprüht. Die Spitzen wurden nur leicht gebogen, nicht in Perfektion gelockt.

Sie ging hinaus und fasste alle paar Minuten ins Haar, halb überrascht, dass es trotzdem hielt. Das Komische? Ihr Mann bemerkte keinen „neuen Schnitt“. Er sagte nur, sie wirke „weniger steif“ und jünger. Diese kleine Veränderung – das Haar wieder Haar sein zu lassen – machte die ganze Arbeit.

Körperlich beschweren zu viele Stylingprodukte das Haar und erzeugen diese glänzende, lackartige Oberfläche, die wir mit älteren Looks verbinden. Mental gehört der gesamte Wickler-und-Spray-Prozess in eine Zeit wöchentlicher Salon-Legungen – nicht in Leben, in denen man Job, Reisen, Enkel und Late-Night-Netflix jongliert.

Das heißt nicht, dass Sie Chaos umarmen müssen. Ein guter Föhnlook hält, besonders wenn der Schnitt stimmt. Ein Hauch flexibles Spray oder Schaumfestiger kann Form geben, ohne diese starre, glasige Hülle.

Haar, das sich ein bisschen bewegt, durch das Sie mit den Händen fahren können, sendet eine leise Botschaft: Ich bin da, ich lebe, ich stecke nicht in einer Zeitkapsel. Und ehrlich: Das ist es, was „jünger aussehen“ wirklich bedeutet.

Eine neue Art, über Haare ab 50 nachzudenken

Die Liste der Friseurin mit „Oma“-Trends ist kein Regelwerk, das Ihnen ein schlechtes Gefühl machen soll. Sie ist ein Spiegel für Routinen, die vielleicht nicht mehr zu dem passen, wer Sie geworden sind. Helm-Föhnfrisuren, Blockfarbe, enge Dauerwellen, kantige Kurzhaarschnitte und eingefrorene Sets haben alle dasselbe Problem: Sie kämpfen gegen Bewegung, Licht und Weichheit.

Das Älterwerden hat Ihnen diese Dinge nicht weggenommen. Manche alten Haargewohnheiten haben es. Ihr Gesicht verändert sich, Ihr Alltag verändert sich, Ihr Selbstbild verschiebt sich. Haare, die früher beruhigend wirkten, können leise zu einem Kostüm werden, das nicht mehr zu Ihrem Leben passt.

Dieses Kostüm loszulassen hat weniger damit zu tun, Jugend zu jagen, und mehr damit, wieder bei sich selbst anzukommen.

Es ist auch etwas leise Radikales daran, in den Salon zu gehen und zu sagen: „Ich will nicht aussehen wie eine ‚gute 60-Jährige‘. Ich will aussehen wie ich.“ Darauf reagieren die besten Stylistinnen. Nicht auf ein Celebrity-Foto, sondern auf einen Satz darüber, wie Sie sich fühlen wollen, wenn Sie um 7 Uhr morgens beim Zähneputzen Ihr Spiegelbild sehen.

Sie müssen nicht über Nacht alles ändern. Vielleicht ist es ein weicherer Pony, eine halbe Nuance weniger Blockdunkel oder eine neue Stufe um die Wangenknochen. Kleine Schritte weg von „gelegt“ und hin zu „lebendig“.

Haare machen Sie nicht jünger. Sie können aber aufhören, Ihnen Jahre dazuzugeben, die nicht zu Ihnen gehören. Und dieses leise, alltägliche Selbstvertrauen – an der Supermarktkasse, im Videocall, auf dem Familienfoto – ist unendlich mehr wert als jeder Trend.

Kernpunkt Detail Nutzen für Leserinnen
Starre Formen vermeiden Sagen Sie Nein zu Helm-Föhnfrisuren, starren Sets und eingefrorenen Ponys Reduziert den „Sofort-Altern“-Effekt und bringt Bewegung ins Gesicht
Farbe und Textur weicher machen Dunkle Blöcke entschärfen, Dauerwellen lockerer gestalten, Locken gut mit Feuchtigkeit versorgen Bringt Licht, Weichheit und einen natürlichen „Soft-Focus“-Effekt
Sanfte Modernität bevorzugen Nach Schnitten mit Textur, weichen Konturen und kontrolliertem Volumen fragen Hilft, stimmig zum eigenen Alter zu wirken – ohne Verkleidung oder Karikatur

FAQ

  • Ist es „falsch“, meinen klassischen gelegten Look oder meine Dauerwelle ab 50 zu behalten? Sie dürfen tragen, was Sie glücklich macht. Friseurinnen beobachten nur, dass sehr starre Sets und enge Dauerwellen oft Jahre hinzufügen – deshalb empfehlen sie weichere, modernere Varianten, wenn Sie frischer wirken möchten.
  • Muss ich mit zunehmendem Alter kürzer tragen? Nein. Viele Frauen über 50 sehen mit längerem Haar großartig aus. Entscheidend sind gesunde Spitzen, etwas Stufung und Bewegung – nicht die Länge an sich.
  • Wie spreche ich mit meiner Stylistin darüber, „Oma-Haare“ zu vermeiden? Nutzen Sie Gefühlswörter: Sagen Sie, dass Sie Bewegung, Weichheit und Leichtigkeit möchten – und steife Formen oder schwere, helmartige Finishes vermeiden wollen.
  • Was, wenn mein Haar sehr fein ist und ich auf Spray und Wickler angewiesen bin? Fragen Sie nach modernen Volumenprodukten, Ansatz-Lift-Sprays und Schnitten, die Volumen aufbauen, ohne eine harte, aufgesprühte Schale zu brauchen.
  • Kann ich meine Haare trotzdem dunkel färben, wenn ich es so liebe? Ja – aber überlegen Sie, es mit sehr feinen Highlights oder einem leicht helleren Ton um das Gesicht zu entschärfen, damit der Kontrast zur Haut nicht zu hart wirkt.

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